Liebe alleine reicht nicht für eine stabile Ehe

“…und lebten glücklich bis an ihr Lebensende.” gibt nicht nur im Märchen. Forscher habe untersucht, warum Paare zusammen bleiben, und dazu gehört mehr als Liebe. Das Alter des Paars, vorige Beziehungen und sogar das Rauchverhalten haben Einfluss darauf, ob eine Ehe halten wird.

Die Forscher haben festgestellt:

  • Ist der Ehemann um mehr als neun Jahre älter als seine Frau, wird er doppelt so oft geschieden wie der Durchschnitt.
  • Ebenso scheidungsanfällig sind Ehen von Ehemänner, die vor ihren 25. Geburtstag heirateten.
  • Kinder sind nicht nur Beziehungskitt: 20 Prozent der Paare, die Kinder mit in die Ehe brachten – sei es aus einer vorangegangenen oder auch aus der aktuellen Beziehung – trennten sich, während nur neun Prozent der Paare auseinander gingen, die ohne Kinder heirateten
  • Ist der Kinderwunsch der Frau weitaus stärker als der des Partners, bringt das die Ehe in Gefahr.
  • Sind bereits die Eltern des Paares geschieden, steigt die Scheidungsrate um etwa 60 Prozent.
  • Zweit- und Drittehen werden um 90 Prozent häufiger geschieden als erste Ehen.
  • Geld zählt auch in der Partnerschaft – wer hätte das vermutet? Arbeitslosigkeit des Ehemanns oder Armut führen zu einer etwa verdoppelten Scheidungsrate.
  • Ehen zwischen einem Nichtraucher und einem Raucher strapazieren offensichtlich die Toleranz des rauchfreien Partners dermaßen, dass die Scheidung überdurchschnittlich oft als die gesündere Variante gesehen wird.

Nicht bedeutend für die Stabilität einer Ehe sind nach Erkenntnissen der Studie die Zahl und das Alter der gemeinsamen Kinder oder ob die Ehefrau erwerbstätig ist.

Mehr dazu:

Kommentare