Gute Gründe für sexuelle Enthaltsamkeit

Im Gegensatz zu allen Überzeugungen religiös motivierter Gruppen bedeutet sexuelle Enthaltsamkeit nicht mehr als sich zu entscheiden, für eine bestimmte Zeitspanne keinen Sex zu haben. Dabei ist es nicht wichtig, ob du bereits in einer Beziehung lebst oder eine Phase zwischen zwei Beziehungen hast, bereits Erfahrungen hast oder noch Jungfrau bist. Viele Gründe können jemanden dazu bringen, auf Sex selbst über Jahre hinweg zu verzichten

Angst

Angst ist ein massiver Grund: Angst davor, entdeckt zu werden; Angst vor Geschlechtskrankheiten oder einer unerwünschten Schwangerschaft. Auch die Angst vor Hölle und Verdammnis kann für religiöse Menschen ein Grund sein, auf Sex zu verzichten. Angst ist ein wirkungsvoller Motivator.

Langeweile

Am Anfang ist Sex großartig. Aber nach langen Jahren mit regelmäßigem Sex mit demselben Partner wird Sex für viele Menschen unglaublich langweilig und routiniert. Es ist beinah das selbe wie die ewigen Wiederholungen der immer gleichen Fernsehserie: du kennst die Handlung und die Darsteller und erwartest keine Überraschungen. Langeweile ist manchmal wirkungsvoller als Angst.

Schmerz

Ein gar nicht so geringer Teil aller Männer und vor allem Frauen stellt fest, dass die Orgasmen, die sie bei der Masturbation erleben, besser und intensiver sind als jene beim Sex mit einem Partner. Sex ist zu anstrengend und zu erschöpfend und erfordert zu viel Fingerspitzengefühl vom Partner. Nach stundenlangem Herumgehample durchs Kamasutra bleibt oft nicht mehr zurück als ein dumpfer Schmerz, der dich die nächsten beiden Tage bei jedem Schritt an die fatale Nacht erinnert.

Der Umgang mit anderen Menschen

Der Grund für sexuelle Enthaltsamkeit schlechthin ist aber, dass du deine Lebensweise in jeder Weise anpassen musst, um einen Sexualpartner zu halten. Du musst nicht nur die Eigenheiten und Schwächen deines Partners ertragen, sondern auch seine Freunde, Verwandten, Arbeitskollegen, Feinde und – wenn es sein muss – seinen Bewährungshelfer.

Du muss dich darum kümmern, dass dein Partner seine Medikamente pünktlich nimmt, bei Vorstellungsterminen rechtzeitig auftaucht und gesund isst. Du musst seinen Schutz wegräumen und andauerndes Interesse an seinem Leben heucheln.

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Kommentare

  1. interessante Gedanken, aber ich kenne niemanden, der auf Sex verzichten würde)

    — kamagra · 26. September 2012, 10:22 · #

  2. ich las aus ernsthaftem Interesse etwa 4 Artikel auf diesem blog. nach diesem Eintrag bleibt mir die spucke weg! einen solch sexistischen und menschenverachtenden Ansatz um sektiererisch-moralische ideale zu rechtfertigen hat nicht mal das dritte reich produziert!! mir kommt das kalte kotzen!!!

    — anna · 16. April 2013, 02:39 · #